Jennifer Lopez hat offen über eine besonders schwierige Phase in ihrer Karriere gesprochen – eine Überlastung, die schließlich zu einem gesundheitlichen Zusammenbruch führte. In einem Gespräch im Podcast „SmartLess“ schilderte die 56-Jährige, wie sie nach Monaten harter Dauerbelastung am Set und neben den Drehs körperlich nicht mehr mitkam.
Lopez erklärte, dass sie sich damals in einem ständigen Arbeitstakt befand. „Als ich ‚Genug – Jeder hat eine Grenze‘ gedreht habe, hatte ich glaube ich ungefähr vier Filme direkt hintereinander auf dem Plan und außerdem mein zweites Album aufgenommen“, sagte sie. Sie habe jeden Tag durchgezogen und sei dabei „all die langen Stunden“ gegangen – ohne die eigene Grenze richtig wahrzunehmen.
Quick facts
- Jennifer Lopez sprach in „SmartLess“ über eine gesundheitlich belastende Phase.
- Sie berichtete von rund 98 Arbeitstagen am Stück ohne freien Tag.
- Sie erzählte von Symptomen beim Weg ins Set: schnellerer Herzschlag, starke Nervosität.
- Im Anschluss zog sie sich zum Ausruhen in den Wohnwagen zurück.
- Später verschlechterte sich ihr Zustand deutlich: Sehstörungen und Bewegungsunfähigkeit.
- Im Krankenhaus erklärte ein Arzt, ihr Körper habe „den Betrieb eingestellt“ und Ruhe sei dringend nötig.
- „Office Romance“ mit Jennifer Lopez läuft auf Netflix.
- Nach drei Tagen seit dem Start am 5. Juni: 20,9 Millionen Abrufe.
- In 63 Ländern landete der Film auf Platz 1 der meistgesehenen Titel.
Nicht nur die Dreharbeiten, auch abseits der Sets blieb sie beschäftigt. Abends habe sie im Studio an neuer Musik gearbeitet, während am Wochenende Pressetermine und Videodrehs anstanden. Erst im Nachhinein sei ihr klargeworden, wie extrem das Pensum wirklich war.
„Ich erinnere mich, dass ich gar nicht realisiert habe, dass ich etwa 98 Tage hintereinander gearbeitet hatte, ohne mir einen Tag frei zu nehmen“, erzählte Lopez. Genau diese Mischung aus permanentem Stress und wenig Erholung habe sich am Ende bemerkbar gemacht.
Das Warnsignal kurz vor dem Zusammenbruch
Lopez beschrieb, dass ihre Überlastung sich Schritt für Schritt aufgebaut habe. „Jedes Mal, wenn ich zum Set gehe, fängt mein Herz an, ein bisschen schneller zu schlagen“, sagte sie. Irgendwann sei die Situation so weit eskaliert, dass sie sich selbst gegenüber eingestehen musste, wie sehr sie mit den Nerven kämpfte.
In dem Moment, in dem sie sich auf den Weg machte, habe sie das Gefühl gehabt, „das kleine Mädchen“ aus „Genug“ sei bei ihr. Sie habe dann Worte gefunden wie: „Es tut mir leid, meine Kleine, ich fühle mich heute irgendwie komisch.“ Und sie habe sich selbst mit einem nüchternen Geständnis beruhigen wollen: „Ich bin ein bisschen müde.“
Den ersten Schritt zur Erholung machte Lopez zunächst ganz pragmatisch: Sie zog sich in ihren Wohnwagen zurück, um sich auszuruhen. Doch kurze Zeit später kippte alles – ihr Zustand verschlechterte sich deutlich.
„Es war fast so, als könnte ich nicht mehr klar sehen, als hätte sich etwas über meine Augen gelegt, und ich konnte mich nicht mehr bewegen“, fuhr sie fort. Damit war klar, dass es nicht nur um Erschöpfung im Kopf ging, sondern um körperliche Symptome, die sofortige Hilfe erforderten.
Hilfe holen – und die Erklärung im Krankenhaus
In dieser Lage wandte sie sich an ihre langjährige Freundin und Assistentin. Lopez schilderte, wie sie zu ihrer Vertrauten sagte: „Arlene, ich kann mich nicht bewegen. Ich kann nichts sehen.“ Die Antwort habe zunächst verunsichert gewirkt: „Hör auf, Jennifer, du machst mir Angst.“
Lopez blieb jedoch bei ihrer Einschätzung und forderte, jemand solle sofort Hilfe holen: „Nein, ich kann mich wirklich nicht bewegen. Du solltest jemanden holen.“ Der Weg in die medizinische Versorgung folgte danach.
Im Krankenhaus habe Lopez versucht, eine Erklärung für ihren Zustand zu bekommen. Sie habe den behandelnden Arzt gefragt, ob sie den Verstand verliere – doch das sei verneint worden. Stattdessen habe der Mediziner ihr erklärt, ihr Körper habe aufgrund der extremen Erschöpfung den „Betrieb eingestellt“ und brauche dringend Ruhe.
Während Lopez über diese Erfahrung spricht, ist sie beruflich weiterhin präsent: Derzeit ist ihre neue romantische Komödie „Office Romance“ auf Netflix zu sehen. Darin spielt Lopez die Figur Jackie Cruz – CEO einer großen Fluggesellschaft und zudem Pilotin –, die sich in den neuen Firmenanwalt Daniel Blanchflower verliebt, gespielt von Brett Goldstein.
Die geheime Affäre der beiden Figuren bringt laut Handlung sowohl die Karrieren als auch die beruflichen Ambitionen aus dem Gleichgewicht. Genau diese Mischung aus Romantik und Risiko bildet den Kern der Geschichte.
Start auf Netflix: starke Zahlen in kurzer Zeit
Auch die Streaming-Performance lässt sich sehen: Nur drei Tage nach dem Start am 5. Juni verzeichnete „Office Romance“ 20,9 Millionen Abrufe. Die Zahlen basieren auf den Wochenstatistiken des Streamingdienstes.
Besonders auffällig: In 63 Ländern landete der Film auf Platz 1 der meistgesehenen Titel – darunter in den USA, Kanada und Deutschland. Damit zeigt sich, dass Lopez’ aktuelles Leinwand- bzw. Bildschirmprojekt schnell großen Anklang fand.




